Rennzusammenfassung: Quaker State 400

Jimmie Johnson allein während des Rennens in Kentucky (Foto GM)

Mit etwas Verspätung ist nun auch die Zusammenfassung des dritten Sprint Cup Rennens überhaupt in Kentucky online.

Auf der Pole Position stand Dale Earnhardt Junior, der in dieser Saison sehr konstant vorne mitfahren kann.

In der ersten Runde schnappte sich Carl Edwards den Polesetter, doch ein paar Runden später begann eine Jimmie Johnson Show, wie man sie lange nicht mehr gesehen hatte. Gut, Jimmie Johnson dominiert öfters, aber in Kentucky fuhr er wirklich in einer anderen Liga als alle Anderen.

Das Feld in Kentucky (Foto GM)

Das Feld in Kentucky (Foto GM)

Beim zweiten der zahlreichen Restarts, platzte Denny Hamlin in der ersten fliegenden Runde ein Reifen, sodass Mann aus Florida schon früh nichts mehr mit dem Sieg zu tun hatte. Doch der Reifen machte sich selbstständig. Er rutschte von der Felge und zerstörte dem auf Platz zwei liegenden Dale Earnhardt Junior den Frontsplitter.

Nachdem die Marshalls den Reifen von der Fahrbahn geholt hatte, konnte es weiter gehen. Doch die Fahrt war von kurzer Dauer, denn in der ersten Kurve drehte sich Kyle Busch heftig.

Plötzlich kam der Schockmoment: Brad Keselowski kommt quer, wird sehr hart von Greg Biffle getroffen und reißt Travis Kvapil und Dave Blaney ins Verderben. Während Biffles Auto Feuer fing, kam Keselowski erst nicht aus seinem Auto heraus. Doch im späteren Verlauf des Rennens nahmen Biffle und Keselowski das Rennen mit stark demolierten Autos das Rennen wieder auf.

Marcos Ambrose in ungewohnten Farben in Kentucky (Foto Ford)

Marcos Ambrose in ungewohnten Farben in Kentucky (Foto Ford)

Das Rennen plätscherte vorsich hin, einige Gelbphasen störten. Der führende Jimmie Johnson verspürte nicht einmal Gefahr. Bis zur Schlussphase:

In Runde 242 schmiss Brian Vickers seinen Toyota hart in die Wand, sodass 25 Runden vor Schluss noch einmal gelb geschwenkt wurde.

Matt Kenseth, der auf einer anderen Strategie unterwegs war als die Anderen, übernahm beim Stopp die Führung. Die Reihenfolge beim Restart: Kenseth, Johnson, Gordon, Logano, Kyle Busch.

Dann passierte das unvorhersehbare: Jimmie Johnson schneidet Joey Logano beim Restart und wird gnadenlos umgedreht. Das änderte nun alles.

Matt Kenseth übernahm die Führung. Clint Bowyer auf zwei. Jamie Mcmurray knackte Bowyer drei Runden vor Schluss. War es zu spät? Mcmurray flog nun an Kenseth heran.

Jamie Mcmurray in Kentucky (Foto GM)

Jamie Mcmurray in Kentucky (Foto GM)

Aber am Ende hatte Matt Kenseth zum vierten Mal in dieser Saison die Nase vorn. Respekt!

Der Mann des Rennens ist für mich aber wieder einmal Jimmie Johnson, denn er hat gezeigt, dass im Moment niemand so schnell ist wie er und, dass er den Titel zum sechsten Mal gewinnen will.

Stand nach 17 von 36 Läufen:

  1. Jimmie Johnson 610P
  2. Carl Edwards 572P
  3. Clint Bowyer 569P
  4. Kevin Harvick 544P
  5. Matt Kenseth 528P
  6. Dale Earnhardt Junior 512P
  7. Kyle Busch 500P
  8. Martin Truex Junior 491P
  9. Greg Biffle 489P
  10. Joey Logano 479P
  11. Kasey Kahne 478P
  12. Jeff Gordon 477P

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