Jamie Mcmurray gewinnt All-Star Race

Jamie Mcmurray jubelt (Foto Chevy)

Der Earnhardt Ganassi Pilot siegt in einem spannenden All-Star Race in Charlotte und steckt sich 1 Million Dollar ein.

Nach langer Abstinenz habe ich mich entschieden diesen Blog weiter zu führen.

Vorgestern Abend war es erst einmal Zeit für den Sprint Showdown, das Rennen, in dem die weniger erfolgreichen Fahrer um den Einzug ins nicht mit Punkten ausgeschriebene All-Star Race kämpften. Die Regeln sind simpel. Die ersten beiden Fahrer des Rennens dürfen auch im All-Star Race an den Start gehen. Dazu kommt noch der Sieger eines Fan-Votings.

Ein restart des Sprint Showdowns (Foto Chevy

Ein Restart des Sprint Showdowns (Foto Chevy)

Der Sieger des Showdowns, Clint Bowyer, und der zweitplatzierte, AJ Allmendinger setzten sich durch und qualifizierten sich für das All-Star Race. Dazu gewann Josh Wise das Voting, welches Fans durchführen konnten, um ihren Favoriten in das Eine Million Dollar Rennen zu wählen. Josh Wise fährt ein Auto, welches durch Crowdfunding finanziert wird.

Josh Wise im Sprint Showdown (Foto Chevy)

Josh Wise im Sprint Showdown (Foto Chevy)

Das All-Star Race ist etwas komplizierter aufgebaut. Es wird in fünf Abschnitte geteilt, die ersten vier Teile 20 Runden lang. Am Ende des Rennens, also nach Teil 4, wird noch ein 10 Runden Sprint zur Ziellinie ausgetragen. Also ist das Rennen insgesamt nur 90 Runden lang. Nach jedem Segment muss ein Boxenstopp durchgeführt werden.

Carl Edwards stand auf der Pole, doch der Ford Fahrer konnte diese Position nicht ausnutzen. Kyle Busch überholte ihn und fuhr sicher zum Sieg im ersten Segment.

Doch leider war das auch der einzige Lichtmoment bei Kyle Busch im Rennen. Sechs Runden nach dem Start in Segment zwei war Schluss für ihn. Ein kleiner Schubser für Clint Bowyer und schon war es aus. Die Startnummer 18 kreiselte über die Strecke und wurde sogar noch von Joey Logano erwischt.

Nach Buschs Crash konnte Hendrick Pilot Kasey Kahne profitieren. Er eroberte die Führung und fuhr souverän zu Siegen in den Segmenten zwei und drei.

Leider endete das Glück für Kasey Kahne in Segment Nummer vier. Gleich zweimal streifte er die Mauer. Viel Glück hatte er in dieser Saison noch nicht. Der spätere Sieger Jamie Mcmurray arbeitete sich still und leise Segment um Segment weiter nach vorne. Segment vier startete er schon vom dritten Startplatz.

Im vierten Segment konnte Mcmurray sogar 21 Runden führen, da dieses nach einem Unfall zwischen Jeff Gordon, Martin Truex Jr und Greg Biffle um ein paar Runden verlängert wurde. Jedoch wurde der Fahrer mit der Nummer 1, welcher später auch auf Platz Nummer 1 durchs Ziel fahren sollte, kurz vor Schluss von Kevin Harvick überholt, welcher dann auch Segment 4 gewinnen sollte.

Kevin Harvick vor Kasey Kahne und Carl Edwards (Foto Chevy)

Kevin Harvick vor Kasey Kahne und Carl Edwards (Foto Chevy)

Nach den nötigen Boxenstopps war Carl Edwards auf Platz eins, Mcmurray auf der zwei. Dahinter lauerten Kevin Harvick und Matt Kenseth. Nach dem Restart kämpfte Mcmurray verbittert um die Führung. Er startete zwar auf der längeren Außenbahn, konnte aber mit einer geschickten Technik in einem Kampf über mehrere Runden die Führung übernehmen. Gegner Carl Edwards sagte über den Kampf, dass er allerhöchsten Respekt vor der Leistung seines Kontrahenten habe.

Mcmurray fuhr seine Führung locker nach Hause und gewann das Sprint-All-Star Race.

 

Kommentare sind geschlossen.