Jimmie Johnson dreht auf.

Jimmie Johnson in der Victory Lane ( Foto Chevy)

Jimmie Johnson hat nach seinem Sieg in Charlotte letzte Woche nun auch im Chaos Rennen in Dover die Oberhand behalten und souverän gewonnen.

Der Meister der Jahre 2006, 2007, 2008, 2009, 2010 und 2013 hat sich nach schwachem Saisonstart mit zwei Siegen hintereinander auf jeden Fall schon einmal fest für den diesjährigen Chase qualifiziert.

Jimmie Johnson feiert seinen Sieg in Dover (Foto Chevy)

Jimmie Johnson feiert seinen Sieg in Dover (Foto Chevy)

Auf der Pole für das 400 Meilen Rennen in Dover stand Penske Fahrer Brad Keselowski, Kyle Busch, der nach seinen Siegen im Truck und Nationwide Rennen seinen zweiten komplett-Wochenend Sieg einfahren wollte, startete von Nummer 2. Kyle Busch gelang es bisher als einziger Fahrer, alle Rennen der drei Serien an einem Wochenende zu gewinnen. Im Bristol Herbst Rennen 2010.

Kyle Busch konnte die ersten 85 Runden auch ungefährdet vorne weg fahren, danach wurde er langsam etwas nach hinten durchgereicht, was ja bei einem so langen Rennen normalerweise kein Problem ist. Jedoch als Clint Bowyer zum überholen ansetzte, rutschte Busch am Ausgang der Kurve in die Wand und riss sich ein Rad ab. Somit kein Rekord.

Nur sechs Runden danach kam es zur ersten roten Flagge im Rennen, als Aj Allmendinger erst Ricky Stenhouse berührte, dadurch jedoch selber quer kam und Stenhouse und auch Greg Biffle ins Verberben riss. Allmendinger selbst konnte ohne jede Probleme das Rennen fortsetzen, während Stenhouse Teile seines Autos über die Strecke verteilte, was die rote Flagge herausbrachte.

Greg Biffle und Dale Earnhardt Jr. in Dover (Foto Chevy)

Greg Biffle und Dale Earnhardt Jr. in Dover (Foto Chevy)

In Runde 160 wurde gar eine zweite rote Flagge ausgerufen, weil Ryan Newman ein Stück Beton aus der Strecke riss und dieses von Jamie Mcmurray voll mitgenommen wurde. Somit war in der Strecke ein Loch, welches innerhalb von 20 Minuten von den Nascar Offiziellen gestopft werden konnte. An dieser Stelle einmal Respekt sowohl an die Leute der Nascar, die die Strecke so schnell reparieren konnte, als auch an die Mechaniker von Jamie Mcmurray, die es geschafft haben das Auto ihres Schützlings so schnell zu flicken, dass dieser noch einen soliden 13. Platz herausfahren konnte.

Von den Zwischenfällen abgesehen war es eigentlich kein relativ spannendes Rennen, da Jimmie Johnson 272 von 400 Runden führte und auch nach jeden Restart die Pace locker kontrollieren konnte. Er gewann ungefährdet vor Brad Keselowski, Matt Kenseth und den Toyota Piloten Clint Bowyer und Denny Hamlin, welche mit einem geschickt gesetzten Boxenstopp noch in die Top 5 vorfahren konnten.

Johnson gewinnt  vor Keselowski (Foto Chevy)

Johnson gewinnt vor Keselowski (Foto Chevy)

Tabellenführer ist Matt Kenseth, vor Jeff Gordon, Carl Edwards, Jimmie Johnson und Dale Earnhardt Jr. Bester Rookie ist Ganassi Pilot Kyle Larson, der auf Platz 10 liegt.

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